Mitgliederversammlung des FORUM am 9. Juni im Domagkpark in München

Die diesjährige Mitgliederversammlung fand, mit der Teilnahme von 21 Mitgliedern, in der Neubausiedlung „Domagkpark“ in München statt. Einem höchst innovativen Münchener Stadtteil, an dessen inhaltlicher Planung und Umsetzung junge Münchener Wohnungsgenossenschaften einen großen Anteil hatten. Unterstützt bei der Planung und Realisierung  des umfangreichen zweitägigen Programms  wurde der Vorstand von Susanne Flynn und Doris Knaier von der lokalen Regionalstelle „WohnWerkstatt Urbanes Wohnen e.V.“ Programmpunkte waren neben der gemeinsamen Mitgliederversammlung am Samstag, dem 09. Juni in den Versammlungsräumen des Quartiers, die Besichtigung interessanter Projekte im Domagkpark sowie ein gemeinsames Abendessen am Freitag im „Lihotzky“, dem Veranstaltungsraum von Wagnis-ART und kulturellen Zentrum für den Domagkpark und den gesamten Münchner Norden.

Viele hatten den Eindruck, dass sie im Domagkpark ein Stück Zukunft von Stadtentwicklung gesehen haben, an der die jungen genossenschaftlichen Trägerinstitutionen von Projekten gemeinschaftlichen Wohnens ihre gemeinwohlorientierten Potentiale ausgespielt haben.

Vor allem vier Akteure waren es, die den Stadtteil, in dem etwa 4.000 Menschen in 1.600 Wohnungen wohnen werden, prägen: die städtische Wohnungsbaugesellschaft GEWOFAG, die dort für München relativ preiswertes Wohnen für alle möglich gemacht haben und die Münchener jungen Genossenschaften Wogeno eG, FrauenWohnen eG und Wagnis eG, die die Atmosphäre des Stadtteils mit seinen vielen Nachbarschaftsangeboten bestimmen. Gemeinsam haben Wogeno eG und Frauenwohnen eG jeweils ein eigenes Projekt gemeinschaftlichen Wohnens errichtet, die wir besichtigt haben.

In der Siedlung gibt es viele gewerbliche und nachbarschaftliche Angebote, die meist in die Gebäude der jungen Genossenschaften integriert sind, während überall im Quartier noch gebaut wird. Im Stadtteilrestaurant, haben wir Freitag-Abend gemütlich zusammen gesessen und in den Versammlungsräumen, haben wir am Samstag unsere MV durchgeführt. Dort haben wir erfahren, dass es einen Kindergarten, Künstlerateliers, sowie einen Concierge-Service, der haushaltsnahe Dienstleistungen und die sog. „letzte Meile“ von Paketdiensten übernimmt, gibt. Praxisräume für Physiotherapie, Räumlichkeiten zum Wäsche waschen und Nähen (als kleine Nachbarschaftstreffpunkte), ein E-Mobilität Angebot z.B. auch mit Lastenfahrrädern, Fahrrädern zum Transport von Kindern, Motorrollern etc. ergänzen die vielfältigen Angebote im Quartier. Besondere Höhepunkte waren auch die Besichtigungen des Wagnis-Art Projekts mit seiner extravaganten Architektur und des Wagnis 4 Projekts im Ackermannbogen nach der MV.

12.06.2018