Gemeinsamer Fachtag „Altwerden im ländlichen Raum“ der Diakonie Deutschland und des Deutschen Städte- und Gemeindebundes am 18. und 19. Mai in Bad Soden (Taunus)

Viele ländliche Regionen sind von einem tiefgreifenden Bevölkerungswandel betroffen. Besonders Menschen im vierten Lebensalter, aber auch schon die noch fitten „jungen“ Alten mit geringerer Mobilität stellt dieser Wandel des sozialen Nahraums der Nachbarschaft und des Dorfes zunehmend vor Herausforderungen.

Diese schlagen sich für den betroffenen Teil der ländlichen Bevölkerung in allen Bereichen der Daseinsgrundversorgung nieder: von Wohnen und Arbeiten, über Bildung, Ver- und Entsorgung, bis hin zu am Verkehr teilnehmen, in Gemein­schaft leben und sich erholen. Hieraus ergibt sich ein vielfältiger Handlungsbedarf, dem kein Akteur, keine Akteurin allein gewachsen ist. Um den Herausforderungen des demographischen Wandels im ländlichen Raum angemessen gerecht zu werden, müssen Schnittstellen identifiziert und Kooperationen neu gedacht werden.

Diakonie Deutschland und der Deutsche Städte- und Gemeindebund möchten daher in der gemeinsam veranstalteten Tagung der Frage nachgehen, welche Faktoren das „Altwerden im ländlichen Raum“ beeinflussen und welche Gestaltungsmöglichkeiten sich durch verstärkte und innovative Kooperation von Kommunen und Zivilgesellschaft bieten.

Alle Informationen und Anmeldung: www.diakonie.de/altern-auf-dem-land

22.04.2017