Neue Anschubförderung für Wohn- und Quartiersprojekte in RLP wird gut angenommen

Die neue Anschubförderung des Landes für innovative Wohn- und Quartiersprojekte wird gut angenommen: „Ich freue mich, dass wir zum Start des Programms gleich eine große Bandbreite gemeinschaftlicher Wohnformen fördern können“, erklärte Sozialministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler. Sechs Projekte für Mehrgenerationenwohnen, Versorgungssicherheit im Quartier oder Wohnen mit Demenz werden nun mit Zuschüssen bei konkreten Schritten zur Verwirklichung unterstützt.

Die geförderten Initiativen zeichnen sich auch durch ihre Vielfalt aus: Das Projekt „Wir sind Kirchspiel“ in Anhausen (Landkreis Neuwied) will einen Mix aus professionellen und nachbarschaftlichen Dienstleistungen entwickeln, Barrierefreiheit fördern und Seniorenwohnungen bauen. In Edenkoben (Landkreis Südliche Weinstraße) strebt der Verein „ZammeZiehe“ dagegen ein Mehrgenerationenwohnprojekt an und beabsichtigt mit der Förderung einen Gesellschaftsvertrag zu entwickeln. Auch die Initiative „InGe“ plant ein gemeinschaftliches Wohnprojekt in Kastellaun (Hunsrück) und will seine Rechtsform und Vertragsbedingungen auf das Ziel eines sozialen Miteinanders zuschneiden. Nach dem Vorbild ihres Pilotprojekts „Zuhause in Mainz“ errichtet die Wohnbau Mainz im Vorort Ebersheim ein Quartiersprojekt mit barrierefreien Wohnungen und einem Sozialdienst vor Ort. Ein aktives nachbarschaftliches Zusammenleben plant die Baugruppe „La Compostella“ aus Neuwied und wird konkret für die Organisation ihrer Wohneigentümergemeinschaft gefördert. In Trier-Ehrang strebt der Club Aktiv e.V. die Gründung einer Wohngemeinschaft für Menschen mit Demenz an, die in die Quartiersarbeit des Stadtteils eingebunden ist.
 
Die Projekte erhalten Zuschüsse in Höhe von bis zu 10.000 Euro, leisten aber auch einen Eigenanteil für die geförderten Maßnahmen. Im Rahmen der Anschubförderung stellt das Land in den Jahren 2017 und 2018 Mittel in Höhe von je 100.000 Euro zur Verfügung. Interessierte Initiativen können sich jährlich zu zwei Stichtagen bewerben. Nächster Bewerbungsschluss für die Anschubförderung ist Mitte August 2017.
 
Anlaufstelle für interessierte Initiativen ist die Landesberatungs-stelle Neues Wohnen Rheinland-Pfalz bei der Landezentrale für Gesundheitsförderung in Rheinland-Pfalz e.V.
Mehr über die Anschubförderung erhalten Sie im Faltblatt zum Förderprogramm sowie auf der Internetseite der Landesberatungsstelle Neues Wohnen Rheinland-Pfalz
 
Kontakt:
Landesberatungsstelle Neues Wohnen Rheinland-Pfalz
Hedda Werner, Telefon 06131 2069-51, hwerner@lzg-rlp.de

23.06.2017