artin Müller, Vizepräsident der Bundesarchitektenkammer und Vorstandsmitglied der Architektenkammer NRW

Gemeinschaftliches Wohnen. Ein Projekt starten und gestalten. - Workshop im Rahmen des 12. Deutschen Seniorentags

Mit der Veranstaltung des FORUM „Gemeinschaftlich wohnen. Ein Projekt starten und gestalten“ auf dem 12. Deutschen Seniorentag der BAGSO am 29.05.2018 waren Initiativen und Interessierte angesprochen, sich im direkten Kontakt mit Expertinnen und Experten auszutauschen und brennende Fragen rund um die Initiierung und Realisierung von Gemeinschaftlichen Wohnformen zu klären.

Die Veranstaltung wurde eröffnet mit einer Keynote von Martin Müller, Vizepräsident der Bundesarchitektenkammer und Vorstandsmitglied der Architektenkammer Nordrhein-Westfalen.

Er verdeutlichte, dass insbesondere auch die Architektinnen und Architekten gefordert sind, die massiven Änderungen in der Gesellschaft durch neue planerische Ansätze zu gestalten. Inklusives Gestalten, das den gesellschaftlichen Zusammenhalt und das Miteinander betont, sei eine der wichtigsten Aufgaben für die Frage, wie wir in Zukunft wohnen wollen.  Eine barrierefreie Umgebung sei dabei eine Grundvoraussetzung des gemeinschaftlichen Zusammenlebens. In diesem Zusammenhang wies Martin Müller auch darauf hin, dass die Bundesarchitektenkammer eine Fortsetzung der Regionalkonferenzen „Inklusiv gestalten – Ideen und gute Beispiele aus Architektur und Stadtplanung“ plant. Beispielhafte Bauten gemeinschaftlichen Wohnen seien das Projekt WIR am Phoenix See vom Architekturbüro Post Welters oder Amaryllis eG aus Bonn.

Angeboten wurden außerdem Thementische u.a. zu den Themenfeldern Finanzierung und Recht, moderiert von Horst Hücking, Wohnbund-Beratung NRW, Architektur, moderiert von Manuela Müller, Architekturbüro post welters, sowie Initiierung von Wohnprojekten, moderiert von Micha Fedrowitz, Wohnbund-Beratung NRW. Für viele der Interessierten standen Aspekte der Verbindlichkeit des gemeinsamen Miteinanders, aber auch der Integration von Angeboten zur Versorgung und Betreuung im Mittelpunkt des Interesses.

31.05.2018